Darmkrebsvorsorge

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Förderverein Stiftung LebensBlicke e. V.
-Früherkennung von Darmkrebs-

  •                                              Stiftung Früherkennung Darmkrebs
                                      
    www.lebensblicke.de

Merkblatt zur Darmkrebsfrüherkennung (Darmkrebsvorsorge)

Sehr geehrte Damen und Herren,

früh erkannt heißt meist besser heilbar. Auch der Dickdarm- bzw. Enddarmkrebs (der Arzt spricht von colo-rectalen Karzinomen), der in Deutschland die zweithäufigste Krebstodesursache ist, hat durch Früherkennung viel von seinem bisherigen Schrecken eingebüßt.

Die Stiftung Lebensblicke dessen Regionalbeauftragter ich hier in Oldenburg bin, engagiert sich seit dem Jahre 2000 für die betriebliche Darmkrebsvorsorge. Die Gesundheitsvorsorge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat in den zurückliegenden Jahren in Unternehmen und Organisation an Bedeutung gewonnen. Eine lebensrettende Vorsorgemassnahme ist die Darmkrebsfrüherkennung.

Mehr als 1000 Unternehmen, Betriebe oder Behörden wurden bislang angesprochen und die Resonanz war sehr gut. Dies möchte ich nun auch in der Stadt Oldenburg einführen.

70.000 Neuerkrankungen an Darmkrebs pro Jahr mit 30.000 Sterbefällen an Darmkrebs pro Jahr in Deutschland sind eine erschreckende Zahl. Die genaueste Vorsorgeuntersuchung des Dickdarmes ist die vollständige Darmspiegelung, während der frühe Vorstadien (sogenannte Polypen) eines möglichen Dickdarmkrebses festgestellt und entfernt werden können. Von den gastroenterologischen Fachgesellschaften wird die Darmspiegelung ab dem 50. Lebensjahr als Vorsorgeuntersuchung empfohlen. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten die Kostenübernahme ab dem 55. Lebensjahr an, die Privatkrankenkassen auch schon vordem 55. Lebensjahr.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, einen Test des Stuhls auf verstecktes Blut durchzuführen, dies bietet jedoch nicht die Genauigkeit wie bei einer Darmspiegelung. Der Test auf occultes Blut könnte beispielsweise vor dem 55. Lebensjahr durchgeführt werden. Diese laborchemische Untersuchung wird in der Regel vom Hausarzt, Gynäkologen oder Urologen angeboten.

In Oldenburg gibt es mehrere gastroenterologische Praxen, die versiert die Darmspiegelung durchführen. Es wäre schön, wenn ich mit diesem Schreiben auch Sie motivieren kann, an der Darmkrebsfrüherkennung teilzunehmen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Johannes Bartner                                  Dr. D. Wuppermann
Regionalbeauftragter der                                     Vorsitzender Förderverein
Stiftung LebensBlicke                                          Stiftung LebensBlicke e.V.
Facharzt für Gastroenterologie
Hauptstr. 36
26122 Oldenburg

Tel. 0441-955 89 54
Fax 0441-955 89 56
www.praxis-dr-bartner.de

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